Samaritersache Herzenssache
Leben retten und Erste Hilfe leisten.

Nach diesem Motto gründeten 24 Frauen und Männer 1962 den Samariterverein Hitzkirch.
Die erste Gründerversammlung fand am 1. Mai 1962 im Kaffistübli Meyer in Hitzkirch statt.
Das Übungslokal war dazumal der alte Pfarrsaal.

1963 konnte die erste Tragbahre erstanden werden; diese kam beim ersten Postendienst an der Springkonkurrenz in Hitzkirch zum Einsatz.

1964 Toni Kupper war das erste Mitglied des Samaritervereins Hitzkirch, der die Samariterlehrer-Ausbildung absolvierte. Voller Tatendrang organisierte er die erste Blutspendeaktion mit 113 Spendern.

1965 wurde der erste Samariterkurs mit 36 Teilnehmer/innen an 14 Abenden durgeführt.
An der GV wurde bekannt gegeben, dass der Verein über 2 Gehkrücken verfüge und diese Leihweise abgegeben werden. So war der erste Schritt zum Krankenmobilien Magazin getan.

1967 fand das erste Samariterlotto im Rest. Sternern in Gelfingen statt. Mit einem Reingewinn von Fr. 800.– (zugunsten von Krankenmobilien) war es ein riesen Erfolg.
Auch wurde in diesem Jahr der erste Nothelferkurs mit 31 Teilnemern durgeführt.

1972 wurde eine Grossübung mit der San. Kp III/8. Hptm. Sturzenegger durchgeführt . Die gute Leistung der Samariter wurde von Oberfeldarzt, Oberdiv. Käser mit einem persöhnlichem Brief verdankt.
Der 1000. Blutspender konnte mit einem Blumenstrauss geert werden.
Nach 10 Jahren Vereinsvorsitz nimmt Gründerpräsident Walter Schmid aus beruflichen und wohnörtlichen Gründen Abschied vom Samariterverein Hitzkirch.

1973 wurden 6 Tragbahren und eine Wiederbelebungstasche mit Beatmungs- und Absauggerät angeschafft. Ein Materialraum wurde von der Pfarreiheimleitung zur Verfügung gestellt.
Mit der Feuerwehr Hitzkirch wurde im Seminar eine Übung durchgeführt.

1974 fand eine erste Feldübung in Ballwil mit den Vereinen Ballwil, Eschenbach, Hochdorf, Hohenrain und Hitzkirch statt.
Auf Anfrage vom Spital Sursee stellten sich drei Blutspender für eine grosse Operation zur Verfügung. Der Patient verdankte die Bereitschaft mit einer Spende in die Vereinskasse.

1975 fand die Ausstellung von Krankenmobilien und Erste-Hilfe-Material grosses Interesse und erntete viel Lob.
Das Vereinsmobiliar musste vom Pfarreiheim ins Sekundarschulhaus verlegt werden.

1976 wurde ein zweiter Samariterlehrer ausgebildet. Albert Schmid absolvierte die Ausbildung in Ins.

1977 war die erste Feldübung in Hitzkirch. Im Zivilschutzgelände in Richensee fand ein schweres Erdbeben statt.

1980 führte der Verein den ersten Ausflug mit den Insassen des Altersheim Klotisberg durch. Die Reise führte durch schmucke Dörfer nach Sursee. Im Rest. Trotte gab es einen Zobighalt. Herr Bussmann, alt Sekundarlehrer, dankt im Namen aller für die schönen Stunden.
Von einem anonymen Spender erhält der Verein einen Krankenstuhl.
Die Delegiertenversammlung fand in der Aula des Seminars-Hitzkirch statt.

1984 wurde das Samariterlotto von Gelfingen nach Hitzkirch ins Rest. Engel verlegt.
Am Fasnachtsumzug in Hitzkirch machte der Samariterverein mit dem Motto Amy-Klinik mit.

1986 stellt Toni Kupper eine Erst-Hilfe-Tasche für alle Mitglieder vor. Mit Be- geisterung wird dieser Anschaffung zugestimmt.
Der erste gemeinsame Arztvortrag mit den Vereinen Aesch und Schongau wird in Hitzkirch durchgeführt.

1989 findet das Samariterlotto erstmals im Pfarreiheimsaal statt.

1990 muss das Übungslokal und das Material vom alten Schulhaus in die OSO-Zivilschutz-Anlage gezügelt werden.

1993 zügelte man das Krankenmobilienmagazin, welches über Jahre seinen Platz im Lehrerseminar Hitzkirch hatte, ins Pflegeheim Chrüzmatt. Seit Beginn verwalteten Paula und Toni Kupper die Krankenmobilien. Nun übernimmt Edith Heggli die Verwaltung und Elfriede Dietwyler die Administration.

1997 wird zum 30-jährigen Jubiläum vom Samariterlotto ein neues Tenue angeschafft: ein Gilet mit einem gestickten Vereinsaufdruck .

1998 findet die Einweihung des neuen Postenmaterial-Anhängers und ein erster Einsatz am FC Stammtischturnier statt.
Wegen Umbau des Pfarreiheims wird die Blutspendeaktion ins Alterswohnheim Chrüzmatt verlegt.

1999 führte man einen grossen Einsatz mit dem gut ausgerüsteten Postenmaterial- Anhänger bei der Kantonalen Katastrophenübung in Kriens durch.

2001 führte der Verein der neue Nothilfekurs mit Video ein. Das Kurslokal wird von der OSO-Zivilschutz-Anlage in den Altersheimsaal Chrüzmatt verlegt.
Ein Sauerstoffgerät wird auf den Powag (Postenwagen) angeschafft.

2002 erhält jedes Mitglied an der GV eine gut ausgerüstete Einsatztasche.
Im Schopf Heidegg feierte der Samariterverein Hitzkich bei herrlichem Wetter sein 40-jähriges Bestehen. Es wurden alle Gründer-, Frei-, Ehren- und Aktivmitglieder mit Ihren Familien zu diesem hohen Feste eingeladen.

2007 ab November ist der samariter-hitzkirch.com Online.

2009 ein neues Outfit, alle Samariter/innen werden mit Leuchtjacken eingekleidet.

2010 an der GV wird einstimmig beschlossen ein Defibrillationsgerät anzuschaffen. Also ist ab April unser Postenwagen für den Herznotfall voll ausgerüstet. Auch wurden 3 Übungs Defibrillatoren angeschafft, damit wir auch bei der Ausbildung auf dem neusten Stand sind.